Die Coole Art Fernwärme Intelligent Zu Nutzen

Kraft-wärme-kälte-kopplung: Energie Optimal Nutzen.
bzw. Nahwärme wird in der Regel zusammen mit Strom erzeugt (Kraft-Wärme-Kopplung). Der Wirkungsgrad dieses Prozesses ist wesentlich höher als bei konventionellen Kraftwerken. Damit ist Fernwärme an sich schon eine effiziente und ressourcenschonende Möglichkeit zur Energieversorgung. Noch smarter wird ihre Nutzung, wenn Fernwärme zum Antrieb eines Adsorptionskältesystems eingesetzt wird. Denn zum einen liegt der Kilowatt-Preis hier meist deutlich unter dem für Strom. Zum anderen ist Fernwärme in den Sommermonaten im Übermaß vorhanden. Gerade dann ist aber auch der Kühlungsbedarf am größten. So trägt die Verbindung aus Fernwärme und Adsorptionskälte bei zu einer sinnvollen, ausgeglichenen und effizienten Nutzung unserer Ressourcen.

Auch Für Niedertemperaturnetze Geeignet.

Fernwärme wird zum Teil auch in modernen Niedertemperaturnetzen bereitgestellt. Auch dann ist der Einsatz der FAHRENHEIT Kühlsysteme möglich. Denn die Aggregate liefern bereits bei Vorlauftemperaturen ab 50° C gute Kühlergebnisse.

GEOVOL

GEBÄUDEKÜHLUNG MIT GEOTHERMIE: GEOVOL UNTERFÖHRING GMBH

2014

Der bayrische Geothermieanlagenbetreiber Geovol entschied sich 2014 im Zuge der Planung seiner neuen Energiezentrale am Standort in Unterföhring für die Installation einer FAHRENHEIT Adsorptionskälteanlage, die mit Fernwärme von ca. 90°C betrieben wird.

Seit Dezember 2015 kühlen vier Adsorptionskälteaggregate der Generation eCoo 2.0 ganzjährig die Büros, Technikräume und einen Konferenzraum in den beiden Energiezentralen. Ziel war neben der maximalen Auskühlung der „hauseigenen“ Fernwärme auch eine weitere Verbesserung der Energieeffizienz der ohnehin schon grünen Technologie. Das gelang Geovol mit Unterstützung des Leipziger Planungsbüros green-engineers mit großem Erfolg:

Gänzlich ohne neue konventionell arbeitende Kompressionskältetechnik werden die Gebäude vollständig und zuverlässig durch die Aggregate von FAHRENHEIT mit sorptiv erzeugter Kälte versorgt.

Dadurch gelingt es Geovol, den Verbrauch an Elektroenergie um ca. 31 MWh/a zu senken. Hochrechnungen zufolge können durch die Nutzung von Adsorptionskälte zudem 12 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Einrichtung
Geovol Unterföhring GmbH
Antriebquelle
Fernwärme
Antriebstemperatur
90°C
Kälteleistung
bis zu 64 kW
Rückkühlung
Adiabatikrückkühler
Jährliche Nettoersparnis
8.300 €
Vermiedene CO2-Emissionen
76,8t p.a
Payback
3,3 Jahre

IEP PULLACH

FERNWÄRME: IEP PULLACH GEOTHERMIE

2015

Die IEP (Innovative Energie für die Pullach GmbH) ist eine 100 Prozentige Tochter der Gemeinde Pullach im Isartal. In Zusammenarbeit mit FAHRENHEIT wurde die Firmenzentrale der DJE Kapital AG mit einer hocheffizienten Adsorptionskühlanlage eCoo 2.0 zur Kühlung des Serverraums und der Büroflächen über den Fußboden im Kälte-Contractingverfahren realisiert.

Entscheidend für die Vermögensverwalter waren neben den perfekt kalkulierbaren Kosten der Kühlung durch Abrechnung per kWh ohne Kapitalbindung und Wartungskosten auch der Umweltaspekt. Die CO2-neutrale Heiz- und Kühlanlage dient nicht nur dem eigenen grünen Gewissen, sondern zeigt auch nach außen, dass dem Unternehmen Nachhaltigkeit in mehrerlei Hinsicht wichtig ist. Dies ist nicht immer die billigste, gesamthaft aber sehr wohl die günstigste Lösung.

Der Neubau nebst Erweiterung der DJE Kapital AG Konzernzentrale steht nun an, und man hat sich für eine Neuauflage der Adsorptionstechnologie von FAHRENHEIT entschieden. (Umsetzung 2019/2020)

Vermiedene CO2-Emissionen ca. 21,7 t

Antriebswärmequelle
Fernwärme
Antriebstemperatur
85 – 70°C
Kälteleistung (nominal)
16 kW
Kaltetemperatur
19 – 15°C
Rückkühlung
trocken
Inbetriebnahme
2015
Laufzeit pro Jahr
6.000 Std.
Jährliche Nettoersparnis
8.300 €
Vermiedene CO2-Emissionen
76,8t p.a
Payback
3,3 Jahre

STADTWERKE HEIDELBERG I 550 KW

FILMREIFE KLIMATISIERUNGSLÖSUNG: LUXOR- FILMPALAST UND STADTWERKE HEIDELBERG

2017

Der Luxor-Filmpalast in Heidelberg ist das weltweit erste Passivhauskino – und umfasst 15 Kinos mit 1.800 Plätzen. Für seine Klimatisierung setzen die Stadtwerke Heidelberg eine Adsorptionskälteanlage von FAHRENHEIT ein. Die Antriebswärme kommt dabei aus einem nahegelegenen Holz-Heizkraftwerk.

Da die Kälteenergie vor allem in den heißen Monaten benötigt wird, hilft das System den Stadtwerken, die Grundlast seiner Energieerzeugungsanlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung zu verstetigen. In Folge können sie auch im Sommer mehr Strom aus

Erneuerbaren Energien gewinnen.

Antriebswärmequelle
Fernwärme
Antriebstemperatur
85 – 70°C
Kälteleistung (nominal)
40 kW
Kältetemperatur
19 – 15°C
Rückkühlung
trocken
Inbetriebnahme
2015
Laufzeit pro Jahr
6.000 Std
Jährliche Nettoersparnis
8.300 €
Vermiedene CO2-Emissionen
76,8t p.a
Payback
3,3 Jahre